Zeitdokumente analoger Fotografie – zwischen Kommerz und Anspruch, Erinnerung und Engagement
Studioportät aus den 1960er Jahren: Eine Aufnahme aus dem Fotostudio Klinke in Berlin . Das Bild zeigt die typische Ästhetik professioneller Studiofotografie dieser Zeit.
Studiofotografie, 1960er Jahre, Fotostudio Klinke, Berlin, Porträtfotografie, Fotostudio, Nachkriegszeit, Alltagskultur, westdeutsche Geschichte, Fotogeschichte, Zeitdokument, Männerporträt, Frauenporträt, Kinderporträt, Mode der 1960er, Frisuren 60er Jahre, Alltagskleidung, Accessoires, zeittypische Kleidung, Brillenmode, Haarschnitt, Kleidungstrends, Retro-Stil, westdeutsche Mode, Privatporträt, Familienfotografie
Studioportät aus den 1960er Jahren: Eine Aufnahme aus dem Fotostudio Walter Giebel in Losch, Hessen. Das Bild zeigt die typische Ästhetik professioneller Studiofotografie dieser Zeit.
Studiofotografie, 1960er Jahre, Walter Giebel, Losch Hessen, Porträtfotografie, Fotostudio, Nachkriegszeit, Alltagskultur, westdeutsche Geschichte, Fotogeschichte, Zeitdokument, Männerporträt, Frauenporträt, Kinderporträt, Mode der 1960er, Frisuren 60er Jahre, Alltagskleidung, Accessoires, zeittypische Kleidung, Brillenmode, Haarschnitt, Kleidungstrends, Retro-Stil, westdeutsche Mode, Privatporträt, Familienfotografie
Studioportät aus den 1960er Jahren: Eine Aufnahme aus dem Fotostudio Walter Giebel in Losch, Hessen. Das Bild zeigt die typische Ästhetik professioneller Studiofotografie dieser Zeit.
Studiofotografie, 1960er Jahre, Walter Giebel, Losch Hessen, Porträtfotografie, Fotostudio, Nachkriegszeit, Alltagskultur, westdeutsche Geschichte, Fotogeschichte, Zeitdokument, Männerporträt, Frauenporträt, Kinderporträt, Mode der 1960er, Frisuren 60er Jahre, Alltagskleidung, Accessoires, zeittypische Kleidung, Brillenmode, Haarschnitt, Kleidungstrends, Retro-Stil, westdeutsche Mode, Privatporträt, Familienfotografie
Studioportät aus den 1960er Jahren: Eine Aufnahme aus dem Fotostudio Walter Giebel in Losch, Hessen. Das Bild zeigt die typische Ästhetik professioneller Studiofotografie dieser Zeit.
Studiofotografie, 1960er Jahre, Walter Giebel, Losch Hessen, Porträtfotografie, Fotostudio, Nachkriegszeit, Alltagskultur, westdeutsche Geschichte, Fotogeschichte, Zeitdokument, Männerporträt, Frauenporträt, Kinderporträt, Mode der 1960er, Frisuren 60er Jahre, Alltagskleidung, Accessoires, zeittypische Kleidung, Brillenmode, Haarschnitt, Kleidungstrends, Retro-Stil, westdeutsche Mode, Privatporträt, Familienfotografie
Stereokarten ca. 1880-1900
Stereokarten waren ein beliebtes Massenmedium des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, das mit Hilfe eines Stereoskops beeindruckende dreidimensionale Ansichten von Alltag, Reisen, Geschichte und inszenierten Szenen ermöglichte.
Stereoviews were a popular mass medium of the 19th and early 20th centuries, offering immersive three-dimensional images of everyday life, travel, history, and staged scenes through the use of a stereoscope.
Stereokarte, Stereofotografie, Stereoskop, 3D-Fotografie, historische Fotografie, Gelatinesilberabzug, Albuminabzug, Vintage-Foto, Fotogeschichte, viktorianisch, edwardianisch, Sammelbild, Reiseszene, Alltag, Inszenierung,stereoview, stereophotography, stereoscope, 3D photography, historical photography, gelatin silver print, albumen print, vintage photo, photo history, Victorian, Edwardian, collectible, travel scene, daily life, staged scene
Großformatiges Glasdia der Firma E. Mazo, Paris, ca. 1890–1910.
Fotografisches Positiv auf Glas.. Hergestellt zur Projektion mit der Laterna Magica. Dargestellt sind Szenen aus Architektur, Landschaft, Alltag oder Geschichte – typisch für Bildungs- und Vortragszwecke der Belle Époque.
Large-format glass slide by the company E. Mazo, Paris, circa 1890–1910.
Photographic positive on glass. Made for projection with the Laterna Magica. Depicts scenes of architecture, landscape, daily life, or history – typical for educational and lecture purposes of the Belle Époque.
Diapositive en verre grand format de la maison E. Mazo, Paris, vers 1890–1910.
Positif photographique sur verre. Conçu pour la projection avec la lanterne magique. Représente des scènes d’architecture, de paysage, de vie quotidienne ou d’histoire – typiques des usages éducatifs et des conférences de la Belle Époque.
Glass slide, Diapositive en verre, Glasdia, Photography, Photographie, Fotografie, Laterna Magica, Lanterne magique, Laterna Magica, Education, Éducation, Bildung, Architecture, Architecture, Architektur, Landscape, Paysage, Landschaft, E. Mazo,
Porträtaufnahme im Carte-de-Visite-Format
Zwei Männer im Atelier Carl Thormeyer in Seehausen, ca. 1900.
Zwei Männer, Carl Thormeyer, Seehausen, Studioaufnahme, Männerporträt, historische Fotografie, 1900
Fotopostkarte vor oder während des Ersten Weltskriegs
Foto Horst Dietz, Oberhofen
Die Postkartenfotografie war vor und besonders während des Ersten Weltkriegs bei Soldaten und Fotografen sehr beliebt. Viele Soldaten ließen sich vor dem Abmarsch oder an der Front porträtieren, oft in Uniform und mit Ausrüstung. Zahlreiche Fotografen erkannten die große Nachfrage und richteten Ateliers in Garnisonsstädten, auf Übungsplätzen oder in der Nähe von Kasernen und Lazaretten ein. Sie boten professionell inszenierte Porträts an, die auf Fotopostkarten entwickelt wurden – oft schnell und erschwinglich. Die Aufnahmen zeigten Einzelporträts, Gruppenbilder oder Szenen aus dem Soldatenalltag. Auch mobile Ateliers oder improvisierte Fotoecken wurden im Feld eingerichtet. Neben privaten Zwecken erfüllten manche Motive auch einen patriotischen oder dokumentarischen Zweck.
Fotopostkarte, Erster Weltkrieg, Soldatenporträt, Uniform, Ausrüstung, Frontfotografie, Atelier, Garnisonsstadt, Übungsplatz, Kaserne, Lazarett, Gruppenbild, Einzelporträt, Soldatenalltag, mobiles Atelier, patriotisch, dokumentarisch, Feldfotografie, Kriegsfotografie
Porträtaufnahme im Carte-de-Visite-Format, O. Delorme, Wanzleben , ca. 1880
Porträtfotografie, Carte-de-Visite, O. Delorme, Wanzleben, Historische Fotografie, 19. Jahrhundert, Atelierfotografie, Bürgerliches Porträt, Fotografiegeschichte Sachsen-Anhalt, Studioaufnahme, Vintage-Fotografie
Porträtaufnahme im Carte-de-Visite-Format, H. Walbrecher, Zwickau, um 1905
Carte-de-Visite, Porträtfotografie, H. Walbrecher, Zwickau, Atelierfotografie, Sachsen, Historische Studioaufnahme, 20. Jahrhundert, Bürgerporträt, Vintage-Fotografie
Anonyme Passfotografie aus einem handwerklichen Lichtbildatelier in Deutschland, aufgenommen zwischen Kaiserreich, Weimarer Republik, Drittem Reich, DDR oder BRD – je nach Zeitstellung, Mode und Stil, im 20. Jahrhundert.
Passfotografie, Handwerksfotografie, Lichtbildatelier, Studiofotografie, Anonymes Porträt, Passbild, Historische Fotografie, Deutsches Kaiserreich, Weimarer Republik, Drittes Reich, DDR, BRD, 20. Jahrhundert, Alltagsfotografie, Gesellschaftlicher Wandel, Modegeschichte, Frisurenmode, Kleidungstrends, Sozialgeschichte, Kulturelles Gedächtnis, Porträtkunst, Ausweisfotografie, Gesichtsdokumentation
Hugo Lorentz, Hamburg, Fuhlsbütteler Straße 113, Foto Atelier Jupiter.
Portrait aus einem Photostudio im Postkartenformat: Diese Art von Fotografie war von ca. 1900 bis in die 1930er Jahre besonders populär und setzte sich in den 1950er Jahren fort. Sie wurde von professionellen Fotografen sowie von improvisierten Fotostudios genutzt. Die Real Photo Postcards (RPPC) waren ein besonders beliebtes Format, da sie Porträts und Familienaufnahmen sehr schnell und preiswert ermöglichten.
Postkartenformat, Studiofotografie, RPPC, 1900-1950, historische Fotografie, Porträtfotografie, Familienporträt, Souvenirfotografie, private Erinnerungen, Reisefotografie, Fotografenatelier, frühes 20. Jahrhundert, Studioaufnahmen
Ost-Berlin, DDR, 1987. Alltagsszene in der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik.
Ost-Berlin
DDR 1987
Hauptstadt der DDR
Alltag in der DDR
Stadtbild
öffentlicher Raum
Stadtverkehr
Photomaton: Deutschland 1920er bis 1940er Jahre
Diese fotografischen Automaten lieferten ab den 1920er Jahren vollautomatisch erstellte Bildserien. Der Apparat, in Kabinenform aufgestellt, führte den gesamten Aufnahmeprozess – Belichtung, Entwicklung, Fixierung und Trocknung – mechanisch und ohne Personal aus. Das Verfahren war ein Meilenstein in der Demokratisierung der Porträtfotografie: anonym, preiswert und in wenigen Minuten verfügbar.
Ursprünglich für amtliche Passfotos entwickelt und in Bahnhöfen oder Kaufhäusern aufgestellt, wurde der Photomaton durch seine günstige, schnelle und anonyme Funktionsweise nicht nur zum Ort der Selbstinszenierung, sondern dokumentierte zugleich – von den offenen, experimentierfreudigen 1920er Jahren über die ideologisch geprägte Uniformierung der NS-Zeit bis hin zu den Spuren des Kriegs – die sich wandelnde Physiognomie und das Selbstbild einer ganzen Gesellschaft.